Abfall reduzieren

Ziel eines effizienten Wertstoffmanagements ist es, für diese Stoffe Sammel-, Sortier- und Recyclingtechnologien zu implementieren, um diese so weit wie möglich wieder in die Wertschöpfungskette zurückzuführen. Dabei sollte die Fraktion der Materialien, die zurückgeführt werden, im Verhältnis zu den Abfallmengen sukzessive steigen. Dies gelingt unter anderem durch eine kontinuierliche Optimierung von Prozessen und Recyclingtechnologien. In den letzten Jahren konnten bei SÜDPACK in nahezu allen Fertigungsstufen der Rohstoffverbrauch und die Abfallmenge reduziert werden. So ließ sich der produktionsbedingte Abfall in Relation zur durchgesetzten Menge von 2018 auf 2019 um über 4 Prozentpunkte senken.

 

 

GRI Index

306-2 Abfall nach Art und…

Abfall nach Art und Entsorgungsmethode

GRI Index

306-3 Erheblicher Austritt…

Erheblicher Austritt schädlicher Substanzen

GRI Index

306-4 Transport von…

Transport von gefährlichem Abfall

GRI Index

103-1/2/3 Managementansatz

Managementansatz

GRI Index

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Dünnere Folienstruktur

Zur Reduzierung der Abfallmengen im vergangenen Jahr hat maßgeblich die Verschiebung in unserem Portfolio hin zu dünneren Folienstrukturen sowie eine verbesserte Sammlung und Rückführung unserer Randbeschnitte beigetragen.

Reduzierung der relativen Abfallmenge in Bezug auf das Produktionsvolumen

 

Optimiertes Stoffstrom-Management

Zur werkstofflichen Verwertung unserer Produktionsreste an den deutschen Betriebsstätten haben wir unterschiedliche Prozesse implementiert. Durch ein optimiertes Stoffstrom-Management können wir unsere industriellen Produktionsreste, die im Wesentlichen aus Randstreifen und Anfahrmaterial bestehen, systematisch nach Polymeren trennen. Diese werden als Wertstoffe aufbereitet und wieder der Produktion zugeführt.  Für das automatisierte und sortenreine Sammeln der Schneidreste in unserer Betriebsstätte in Erolzheim haben wir einen separaten Wertstoffsammelbereich eingerichtet. Diese gesammelten Wertstoffe werden auf eigenen Anlagen regranuliert und wieder in hochwertige Produkte eingesetzt. Durch diese Prozesse ließen sich in den letzten Jahren die Abfallmengen kontinuierlich verringern.

Die Menge an aufbereiteten und wiedereingesetzten Produktionsresten konnte im Jahr 2019 um 37,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Darüber hinaus gelang es uns 2019, über 1.000 Tonnen aufbereiteten Materials an Dritte zu veräußern.

Zur Erhöhung der Effizienz unserer Verwertungsprozesse wurde im Jahr 2019 am Standort Ochsenhausen in weitere Anlagen zur Abfallaufbereitung investiert. Am Standort in Kłobuck werden die in der Produktion anfallenden Folienabfälle ebenfalls nach Materialarten getrennt, um ein bestmögliches Recycling zu ermöglichen. Am Standort in Bioggio erfolgt eine eingeschränkte getrennte Sammlung der Produktionsreste, da in der Schweiz Abfälle bisher überwiegend energetisch verwertet werden.